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Sie fühlen sich in Ihrem Job nicht mehr wohl? Kündigung droht?
Sind Sie sich nicht sicher, ob möglicherweise Ihre Kündigung bevorsteht? Im folgenden nennen wir Ihnen die wichtigsten Warnzeichen und geben Ihnen Tips, was Sie zur Vorbereitung der Situation und vielleicht zur Abwendung einer Kündigung seitens Ihres Arbeitgebers tun können.
Nehmen Sie folgende sechs Anzeichen einer drohenden Kündigung ernst!
1. Montag früh: "Jetzt muss ich schon wieder da hin!" Viele Menschen hätten gerne ein Pokerface, doch tatsächlich strahlen sie etwas anderes aus. Man mag den Job nicht mehr, ist unzufrieden und verärgert. Das morgendliche Gefühl "Jetzt muss ich da schon wieder hin" ist dafür ebenfalls typisch. Dabei ist gerade diese Ausstrahlung oftmals der Grund, warum man seinen Job verliert.
2. Man verliert an Beachtung. Weiteres Anzeichen für die drohende Kündigung: Die eigene Meinung oder der Rat ist bei Kollegen nicht mehr gefragt. Man wird nicht mehr zu Besprechungen gebeten, an denen man zuvor immer teilgenommen hat.
3. Man bekommt negatives Feedback. Kritik an den eigenen Leistungen ist als Warnung besonders ernst zu nehmen. Lieber nimmt man das Lob wahr, doch die Kritik ist wichtiger, nämlich als entscheidender Faktor für eine drohende Kündigung. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass gerade bei Führungskräften keine langen Gespräche über wahrgenommene Leistungsdefizite mit dem Betroffenen geführt werden, da ein solches Gespräch die erforderliche vertrauensvolle Zusammenarbeit zerstören kann. Hier wird eher direkt die Kündigung ausgesprochen.
4. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens verändert sich. Wirtschaftliche Einbrüche oder Veränderungen durch Fusionen können den eigenen Arbeitsplatz überflüssig machen. Um so wichtiger ist es, auf diese Veränderungen ausreichend vorbereitet zu sein. Bei anstehenden Fusionen oder Restrukturierungen werden so lange alle beschwichtigt, dass Sie nicht betroffen sein werden, bis die endgültige Entscheidung über die neue Struktur und die dazugehörigen Köpfe gefallen ist. Verlassen Sie sich also nicht auf das Wort Ihre Chefs. Wer mit einem attraktiven Angebot in der Tasche eine schriftliche Garantie für sein Bleiben (z.B. einseitiger Verzicht des Unternehmens auf Kündigung für 2 Jahre) erwirken kann, hat die besten Karten und weiß woran er ist.
5. Der eigene Bereich ist unprofitabel. Selbst wenn das Unternehmen profitabel ist, kann es sein, dass die eigene Abteilung nicht profitabel ist. Es reicht auch nicht aus, produktiv zu sein. Man muss effektiv arbeiten. Solange beides der Fall ist, sollte die eigene Position vor der Kündigung sicher sein.
6. Man passt sich nicht dem Wandel an Mitarbeiter riskieren ihre Stellung, wenn sie nicht mit der Zeit gehen und denken, morgen ist alles genauso wie heute.
Seien Sie auf den Fall der Fälle vorbereitet!
Wenn man die Anzeichen der Kündigung erkennt, ist es höchste Zeit, eine Liste zusammenzustellen, die man dann aus der Schreibtischschublade ziehen kann, wenn es ernst wird, um für das Kündigungsgespräch beim Chef vorbereitet zu sein. Hier einige Tips
1. Stellen Sie Ihre wichtigsten Leistungsstärken, Fähigkeiten oder Beurteilungen durch andere zusammen. Das stärkt nicht nur Ihr Selbstbewusstsein. Es bildet die Basis für die berufliche und persönliche Veränderung. Denken Sie nicht nur an spezielle Leistungsstärken. Es gehören auch generelle Fähigkeiten dazu. Möglicherweise wird die Zukunft nicht in einer Nische stattfinden.
2. Bauen Sie sich frühzeitig ein Kontaktnetz auf. Denn über 50 Prozent der neuen Jobs werden über Mund-zu-Mund-Propaganda vermittelt. Sprechen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte an. Sagen Sie nicht, dass Sie einen Job suchen oder gar eine Kündigung fürchten. Aber geben Sie Ihrem Gegenüber zu verstehen, dass Sie sich beruflich weiter verbessern wollen, und sollte derjenige mal etwas hören, kann er Sie ansprechen. In der Outplacementberatung lernen Sie übrigens, wie Sie sich in kurzer Zeit ein möglichst breites Kontaktnetz aufbauen.
3. Schreiben Sie sich die Verdienstvorstellungen auf, und zwar mit einer realistischen Spannweite. Eine berufliche Veränderung sollte nach Möglichkeit auch immer eine Höherdotierung mit sich bringen. Sie kann aber zur Zeit keinesfalls erwartet werden.
4. Suchen Sie den Kontakt zu Rechtsanwälten, die sich auf Arbeitsrecht spezialisiert haben für den Fall, dass Sie zusätzlichen anwaltlichen Rat im Falle einer Kündigung einholen müssen. Achtung: Nicht dem Arbeitgeber mit dem Anwalt drohen, sollte ein Anwalt nötig sein erfährt Ihr Arbeitgeber dies von Ihrem Anwalt, also so spät wie möglich. Denken Sie aber immer daran, Sie brauchen Ihren Chef möglicherweise später noch einmal als Referenz und wollen ein gutes Zeugnis.
Sollte es zur Kündigung kommen, dann ist das wichtigste: Keine Panik Brechen Sie nicht in Panik aus! Denken Sie daran, Sie müssen in Ihrem künftigen Job auch sachlich, nüchtern und kühl bleiben.
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